Die Legende vom Krabat
Schwarze Zauberoper in zwei Teilen
 

Die sorbische Legende vom ehrgeizigen Müllersburschen, der in der schwarzen Schule das Zauberhandwerk lernt, in den Türkenkriegen zu Ruhm und Ehre gelangt und doch im Leben nicht glücklich wird, ist ähnlich dem skandinavischen „Peer Gynt“ und dem deutschen „Faust“ eine große Parabel über den Menschen auf der Suche nach dem Glück des Lebens. Dieser Stoff mit seiner Fülle von Motiven, Figuren und Spielplätzen zwischen schwarzer Mühle und Sultanspalast, sächsischem Hof und derbem Volksfest ist die ideale Vorlage für eine moderne Volksoper; mit einem intelligenten Sujet, anspruchsvoller Musik und allen Zaubertricks, die das Theater zu bieten hat.


„ Krabat hat alles, was man von einem Stück erwarten kann, das die ganze Familie ansprechen soll. Wer das Sitzfleisch hat, sollte sich die beiden Teile in einem genehmigen.“
ZITTY

„Und so schufen Lund und Radeke aus dem opulenten Stoff gleich zwei abendfüllende Opern, einen kleinen Neuköllner „Ring“, gespickt mit Peter Lunds saftigen Worten und prächtigen Bildern. Radeke hat eine dichte, expressive Melodik gewählt, die den Szenen tiefgründige Bedeutung zumißt.“
TAZ

„König und Narr überraschte als kurzweiliges, abwechslungsreich-spannendes Opernspektakel!“
Berliner Morgenpost

„Volkstheater zu machen ist das erklärte Ziel der Neuköllner Oper. Mit ‘Krabat’ ist ihr das zweifellos gelungen. Nicht im Sinne leicht verdaulicher Kost sondern als Bekenntnis zur Aufklärung. Und so was ist ja ziemlich selten geworden.“
Tagesspiegel

 
 
 

vonWinfried Radeke
und Peter Lund

 

R: Peter Lund
ML:Winfried Radeke
undHans-Peter Kirchberg
BB: Birgit Remuss
BK:Hans-Peter Kirchberg

Die Rote Dame
Uraufführung
18. November 1997

König und Narr
Uraufführung
26. November 1997