Die Krötzkes sind drin

 

Vier Generationen Krötzke unter einem Dach. Wo so wenig Platz zum Leben bleibt, gibt's umso mehr Raum für den pointierten Familienkrieg rund um den Küchentisch. Und auch, wenn Samantha aus tiefster Seele hofft, bei der Geburt vertauscht worden zu sein; die Zeichen sprechen dagegen. Soviel - im wahrsten Sinne des Wortes - Mutterwitz muss einfach vererbt worden sein.

2. Folge

Rechnungen, Mahnungen, Kündigungen – so macht die Post keine Freude. Wie gut also, dass es nunmehr das elektronische Postfach gibt, frei von derlei Unannehmlichkeiten. Und besser noch: wo bereits 38% der Privathaushalte rund um den Globus diese schier unbegrenzte Kontaktbörse nutzen, sind selbst die Krötzkes endlich mal dabei.

mit: Silvia Bitschkowski, Ilka Sehnert, Laura Leyh

„Neukölln als Fortsetzungsmusical: Nach dem riesigen Erfolg von ‘Die Krötzkes kommen’ ist jetzt Teil 2 in der Neuköllner Oper zu erleben. (...) Ein Sit-com-Musical, das gnadenlos Witze schlägt aus eigentlich totaler sozialer und emotionaler Misere. (...) Niemand bringt besch... Realität so saukomisch und temporeich auf die Bühne wie die Krötzke-Erfinder Peter Lund (Text) und Niclas Ramdohr (Musik).“
Berliner Kurier

„Damit nicht genug. Die neuen Krötzkes sind auch noch politisch. Des Kanzlers soziale Hängematte schaukelt sich in gefährlich lebensechte Schieflage hoch. Und Sammis neuer Freund (Jürgen, 22, FDP, Bundeswehrsoldat) gibt nicht nur Anlass zu mütterlichen Tiraden in Erinnerung an einstige Demos gegen den Nato-Doppelbeschluss, sondern auch zur verträumten Landser-Schmonzette der Tochter. ‘Junge in Kabul, ich denk’ an dich’, singt Sammi. Darf man das, Afghanistan zum deutschen Schlager karikieren? Politik als Vorabendserie? Ja, man muss es sogar.“
Der Tagesspiegel

„Ein Neuköllner Gottesbeweis. (...) Die Produktion (...) ist nicht mehr und nicht weniger als Welttheater im Neuköllner Maßstab. (...) Das Ganze ist großartiger Beweis für die Tatsache, dass auch die alten Besen nur ungern kehren. Ein goldener Eintrag ins Kunstleder-Poesiealbum Berlins.“
Berliner Morgenpost


 
 
 

von Niclas Ramdohr
und Peter Lund

 

R: Peter Lund
ML:
Niclas Ramdohr/
Volker Sondershausen
Dr: Holger Siemann
Ch: Götz Hellriegel
BB+K: Stephan Prattes

 Uraufführung
28. März 2002,
Neuköllner Oper

 

Verlegt bei LITAG