Boris
hat keinen guten 30. Geburtstag. Biggi ist weg, und mit ihr
das Auto, das Kind und der Fernseher. Und weder Akki noch
Sandra oder sonst wer aus der Clique können ihn trösten,
denn Boris hat Biggi geschlagen, und das weiß Boris
selber am allerbesten, daß so etwas nicht so schnell
wieder gut zu machen ist.
Johannes würde Caro nie schlagen. Denn Caro und Johannes
lieben sich. Aber Boris ist mittlerweile bei zwei Flaschen
Wodka täglich, und Johannes bricht es fast das Herz,
wenn er sieht, wie sein bester Freund da vor die Hunde geht.
Ob man Boris nicht mal zum Abendessen einladen könnte...?
Keine gute Idee. Denn Caro hat wenig Verständnis für
prügelnde Ehemänner, und der Abend wird ein einziges
Desaster. Das allein kann aber nicht der Grund sein, warum
plötzlich jeder mit jedem Ärger bekommt; es muss
schon etwas sehr Grundsätzliches schief-hängen
zwischen den Geschlechtern, wenn es keine fünf Tage
dauert, daß Caro sich in Boris verliebt hat und Johannes
nach acht Jahren verläßt. Weil Johannes sie geschlagen
hat. Aber bevor die Clique völlig auseinanderbricht,
hat Akki einen Plan. Wie man die Mädels grundsätzlich
wieder auf Linie bekommt. Kein netter Plan, zugegeben, aber
es war auch nicht besonders nett von Käte damals, ihn
wegen dieser Anwaltstussi zu verlassen...
mit: Tilmann von Blomberg, Björn Breckheimer, Dorothea
Breil, Maike Garden, Sara Hesse, Felix Rademacher, Christof
Schmid, Ina Nadine Wagler
„Was Peter Lund und Wolfgang Böhmer über
die Liebe in Zeiten verschärften Beziehungskampfes
getextet und komponiert haben, wildert schamlos und genüsslich,
wo es nur geht. Von der realitätsfernen TV-Soap bis
zum sozialen Doku-Drama, von süßlichen Schlagerschnulzen
bis zu urbanen Jazz-Facetten und hitverdächtigen Musicalnummern
findet sich alles. Aber alles eben auch auf eine ganz eigene
Weise, sozusagen als Neuköllner Mischung arrangiert,
steht ganz für sich und leuchtet hell und solitär
am Berliner Musicalhimmel.“
SFB - Galerie des Theaters
„...die Einfälle der Inszenierung schlagen
einfach alles. Sie sind das Super-Korrektiv. Ob Tennis
gespielt, Suppe gegessen oder an drei Türen gleichzeitig
geklingelt wird, ob Biggi den Traum der vier Cowboys träumt
oder Käte und Eva sie gemeinsam becircen: Was die
jungen, an der HdK studierenden Musicalisten auf die Bühne
stellen, ist ansteckend und umwerfend zugleich.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung
„Love Bite hat ebenso das Zeug zum Kultstück
wie ‘Das Wunder von Neukölln’.“
TIP Magazin
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