„Vertauscht
ist Sommer, Herbst und Winter,
erstaunt erkennt die Welt sich selbst nicht mehr.
Und all dies kommt von unserm Streit!
Wir sind die Stifter und Erzeuger!“
Shakespeares berühmteste Komödie ist das Vorbild
für eine ganz neue Art des musikalischen Experiments.
Nach jahrelangem kreativen Crossover zwischen Oper, Volkslied,
Jazz und Moderne wurden für diese Produktion unsere
neugierigsten Künstler angesprochen, sich mit nichts
anderem als einem Reclamheft und viel darstellerischer Phantasie
bewaffnet für zwei Wochen in der NEUKÖLLNER OPER
zu verkriechen und den Sommernachtstraum mit ihren Mitteln
zu erzählen. Danach ging es mit Wolfgang Böhmer
vier Wochen aufs Land, um den göttlichen Kampf der Geschlechter
musikalisch neu zu erfinden. Und so treffen elfenhafte Opernsänger
irdische Musicaldarsteller, Saxophonisten mutieren zu Handwerkern
und Schlagzeuger zu Eseln.
mit: Vera Bolten, Hardi Barnewold, Andreas Kohlmann, Emil
Hachfeld, Markus Düllmann, Andreas Gergen, Rogier Hardeman,
Guido Kleineidam, Lilia Milek, Tobias-Müller Kopp, Nicole
Rößler, Antje Rietz
„(...) diese rasante Komödie irgendwo zwischen
Oper, Operette und Musical fegt über uns hinweg, durch
uns hindurch wie ein Feuersturm, und ist nach zweieinhalb
Stunden alles vorbei, dann möchte man nur jubeln: ‘Alles
auf Anfang!’ Peter Lund und Wolfgang Böhmer
bleiben Shakespeare dicht auf den Fersen. Böhmers
fantastische Komposition übertrifft in ihrer Vielschichtigkeit
zwischen Jazz, Pop und Opernhaftem selbst sein ‘Wunder
von Neukölln’. Lund, der auf Tempo und ausgesprochen
sinnlich bis deftig-derb inszeniert, jongliert gekonnt,
witzig, überraschend mit Epochen und Stilen. Und träufelt
Alltagsslang in die hohen Verse. Durch diesen Kontrast
gewinnt Shakespeare fast noch an Schärfe, Tiefe und
Schönheit. Und das nicht zuletzt durch fünf brillante
Sänger-Schauspieler.“
Die Welt
„Peter Lund und sein Komponist Wolfgang Böhmer
haben für die Neuköllner Oper aus dem Wirrspiel
um Liebe und Intrige ein knallbuntes Cross-Over aus Musical,
Oper und Operette gebastelt. Ein wirklicher Sommerspaß.“
BZ
„Dieser SommerNachtTraum hat das Zeug zum Kultstück.“
Der Tagesspiegel
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