Ein
Klassiker des Broadways, neu übersetzt und arrangiert
für den Absolventenjahrgang der UdK Berlin, als Sommerhit
in der Neuköllner Oper. Shakespeare goes Sing& Swing.
Die ursprünglich attische Verwechslungs-Komödie,
von Plautus unter dem Titel „Menaechmi“ konzipiert,
fand ihren Weg in zahlreichen Varianten durch die Weltliteratur.
Auch Shakespeare, per alma pater der Lateinschule in Stratford
mit Plautus aufgewachsen, konnte seine Finger von diesem
reizvollen Stoff nicht lassen. Mit eskapistischem Humor fügt
er in seiner comedy of errors ein weiteres Zwillingspaar
hinzu, dem (Schicksals-)Schläge ebenfalls nicht erspart
bleiben: Aberwitzigste Verwechslung läßt eine
Kette schier unendlicher Mißverständnisse entstehen,
gepaart mit allen Lieblingsthemen Shakespeares: Sinnlichkeit,
Untreue, Wahnsinn bis zur fröhlichen Absurdität.
Nicht minder wahnsinnig auch das, was sich Richard Rodgers
und Lorenz Hart als damaliges Dreamteam vom Broadway 1938
mit ihrem Klassiker „The Boys from Syracuse“ zu
dieser Geschichte haben einfallen lassen. Peter Lund und
Wolfgang Böhmer, musicalerprobt, haben Texte, Songs
und Musik noch einmal renoviert und neu arrangiert.
Mit: Tilmann von Blomberg, Andreas Gergen, Torsten Björn
Schmidt, Laura Leyh, Isabella Prühs, Yvonne Bitter,
Heike Schmitz, Anna-Tania Horn
„Eigentlich hat jetzt erst Peter Lund die Qualitäten
des Stückes entdeckt, den melodiösen Charme seiner
Songs, die quicke Anmut der Musik zwischen Foxtrott und
Swing. Bald läßt man sich einfach von Dynamik
und Rasanz des Abends überrumpeln.“
Berliner Morgenpost
„Daß die Show bei aller Überdrehtheit
nie ins Komödienstadelhafte kippt, ist dem Regisseur
zu verdanken. Genau so rasant, wie er seine Personen durch
die Handlung jagt, zappt er in den Dialogen von hemmungslosem
Klamauk zu hintergründigem Wortwitz, von Original-Shakespeare
zur Jugendsprache von Heute.“
„Peter Lund und Wolfgang Böhmer haben den
Broadwayklasiker von Rodgers und Hart entrümpelt,
entstaubt und landen nahe an Shakespeares Vorlage ‘Komödie
der Irrungen’. Der Funke springt über: Die Neuköllner
Oper hat einen Hit!“
BZ
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